Gehalten und frei – Antonius der Wüstenvater als Wegweiser für den inneren Weg
Am 17. Januar gedenkt die Kirche des Wüstenvaters Antonius des Großen. Er steht exemplarisch für den spirituellen Aufbruch, der ab dem 3. Jahrhundert viele Menschen in die Wüste führte, motiviert von dem Wunsch, Gott zu suchen und dabei sich selbst wahrhaftiger zu begegnen.
Auch wenn uns Jahrhunderte von den Wüstenvätern und Wüstenmüttern trennen und uns manches aus ihrem Weltbild fremd geworden ist, bleibt ihre Erfahrung aktuell, denn sie stellen Fragen, die uns auch heute noch umtreiben. Wie finde ich inneren Halt? Wie werde ich freier von dem, was mich antreibt? Und wie wächst daraus eine lebendige Verbindung zu mir selbst, zu anderen und zu Gott?
Die Vita Antonii des Bischofs Athanasius erzählt von Antonius’ Weg nach innen und zeichnet dabei markante Wegstationen nach. Das Seminar folgt diesen Spuren und nimmt die entscheidenden Erfahrungen in den Blick; den ersten Impuls aufzubrechen, die Auseinandersetzung mit inneren Kräften, die Vertiefung der Gottesbeziehung und schließlich den Schritt, aus dieser inneren Freiheit heraus für andere fruchtbar zu werden. Was Antonius erlebt, kann auch uns Orientierung geben, wenn wir uns nach Frieden, Klarheit und Tiefe sehnen.
Willkommen sind alle, die sich eine Zeit der Sammlung gönnen und im Austausch mit anderen den eigenen inneren Weg vertiefen möchten.
