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Aufstellungen und Kontemplation
Ich bin nicht nur, was mich verstrickt hat
Manches wiederholt sich, ohne dass man es versteht. Wir stoßen auf Muster, das über Generationen geht. Man hat darüber nachgedacht, gesprochen, vielleicht auch schon therapeutisch gearbeitet und kann man es nicht einfach abschütteln, nur lernen, anders damit umzugehen.
In einer Aufstellung wird ein solches Muster sichtbar. Menschen stehen im Raum, und plötzlich sieht man, was man vorher nur geahnt hat. Von dort aus wird nach Positionen weitergesucht, in denen etwas in Bewegung kommt, nach einem Bild, das trägt.
Was dieses Wochenende von anderer Aufstellungsarbeit unterscheidet, ist ihre kontemplative Ausrichtung. Was sichtbar geworden ist, wird in der Stille Gott hingehalten.
Die Verstrickungen, in denen wir stehen, bestimmen und zwar, aber sie sind nicht unsere letzte Realität. Verbunden mit unserer tiefsten Mitte, jenseits aller Verflechtungen, kann sich von innen her lösen, was uns gefangen hält.
Zum Ablauf: Wer mit einem eigenen Anliegen kommt, kann es einbringen; die Zahl der Aufstellungen ist begrenzt. Ebenso wichtig sind die, die als Stellvertreter zur Verfügung stehen. Dafür braucht es kein schauspielerisches Talent; man stellt nur die eigene Wahrnehmung zur Verfügung. Viele machen dabei ihre stärksten Erfahrungen, ohne selbst aufgestellt zu haben. Zwischen den Aufstellungen: Zeiten der Stille, Impulse, Gottesdienst.
Für Menschen, die etwas mit sich tragen, und die es einer Wirklichkeit hinhalten wollen, die größer ist als ihre Geschichte.
Weitere Infos – Aufstellung und Kontemplation
Anmeldung: tambour@posteo.de
